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Studentische Auslandsmobilität Erhöhen – Diskutiere mit

Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) organisiert im Rahmen seiner Kampagne „studieren weltweit – erlebe es!“ am 19. und 20. Juni in Essen eine Tagung mit vorangehender Online-Diskussion unter dem Titel „„Studentische Auslandsmobilität erhöhen! – Soziale Diversität und Lehramt als Herausforderung und Chance“, die vier Gruppen in den Fokus nehmen möchte:

All diese Gruppen sind – aus verschiedenen Gründen – statistisch bei Auslandsaufenthalten unterrepräsentiert. Im Rahmen des Austausches und der Diskussion geht es um die Identifikation von Hürden und mögliche Verbesserungspotentiale im Sinne der jeweiligen Zielgruppen.

Ich bin studentische Themenpatin für den Bereich Auslandsaufenthalt mit Beeinträchtigung oder chronischer Erkrankung und lade euch hiermit herzlich ein, euch noch bis zum 19. May an der Online Diskussion zu beteiligen. Hier ist mein Video in dem ich erzähle, warum sich für mich als Studentin mit Seheinschränkung Mein Auslandssstudium in Galway akademisch und persönlich gelohnt hat.

Diskutiere Mit!

Im Bereich Auslandsaufenthalt mit Beeinträchtigung oder chronischer Erkrankung findet ihr Thesen und Umfragen rund um die Themen Planung, Finanzierung und Durchführung von Auslandsstudien und Praktika, zu denen ihr kommentieren und abstimmen könnt. Die Ergebnisse werden in der Tagung im Juni ausgewertet und diskutiert.

Im Abschnitt Deine Geschichte könnt ihr von euren eigenen Auslandserfahrungen berichten und Tipps teilen, um andere Studierende zu ermutigen diese Chance zu nutzen.

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Blogprojekt: Studieren Weltweit – Studium in Irland

 

Auch wenn es auf diesem Blog im Moment eher ruhig ist, schreibe ich auf Studieren Weltweit weiter fleißig über meine Zeit in Galway an der Irischen Westküste. Hier eine Übersicht einiger Artikel zu den Themen Planung und Finanzierung von ERASMUS-Jahr und Auslandsstudium sowie meinem Studienalltag mit Sehbehinderung. Für Fotos könnt ihr mir zusätzlich auf Instagram folgen.

Finanzierung eines Erasmus+ Studiums mit Behinderung

Im Post „Wohin als Studierende mit Behinderung?“ habe ich die wichtigsten Anlaufstellen für die Planung meines Erasmus+ Jahres an der National University of Ireland Galway genannt. Ich habe viel Verständnis und Hilfe von meinem Erasmus+ Koordinator, dem Akademischen Auslandsamt und dem International Office bekommen. Alle Mitarbeitenden haben mich in meiner Entscheidung ins Ausland zu gehen bestärkt.

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Ein Königreich für ein Bett – Wohnen in Galway

Nachdem Finanzierung und Kursauswahl für den ERASMUS+– Aufenthalt in Irland geregelt waren, galt es ein Zimmer in Galway zu finden. Ich bin kein Fan von WGs, aber nachdem ich mir einige irische Webseiten zur Wohnungssuche  angesehen hatte, wurde mir klar, dass eine eigene Einraumwohnung ein Wunschtraum bleiben würde.

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Ich packe meinen Koffer: Irland Essentials

Mir wurde erst richtig bewusst, dass mein ERASMUS+-Jahr jetzt startet, als ich wenige Tage vor Abflug nach Galway anfing meinen Koffer zu packen. Hier ein paar nützliche Hinweise fürs Kofferpacken im Allgemeinen und ein paar Dinge die auf einer Irlandreise nicht fehlen dürfen.

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Studentenjobs im Ausland – Telefonauskunft

Viele Studierende arbeiten irgendwann im Laufe ihres Studiums im Kundensupport am Telefon. Im Ausland auf Englisch mit wildfremden Menschen zu telefonieren, von denen einige einen starken irischen Akzent haben oder selbst Ausländer sind, ist allerdings noch eine Stufe anspruchsvoller.

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Studieren mit Sehbehinderung

In diesem Post möchte ich kurz erklären, wie blinde und sehbehinderte Studierende arbeiten. In den letzten Jahren hat sich die Technik auf diesem Gebiet stark weiterentwickelt und das Internet erleichtert uns vieles. Trotzdem ist es immer noch schwierig an barrierefreie Fachliteratur zu kommen.

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Blogprojekt: Studieren Weltweit

Ab sofort schreibe ich für den Blog Studieren Weltweit über mein ERASMUS-Jahr und mein Auslandsstudium in Galway. Meinen ersten Blogbeitrag „Blind im Ausland Studieren – Geht das?“ findet ihr hier. Unter dem Hashtag #ErlebeEs könnt ihr mir und den anderen Korrespondenten außerdem auf Facebook, Twitter und Instagram folgen.

 

Wilkommen auf meinem Blog über barrierefreies Reisen und Inklusion

Mein Name ist Tina Franziska Paulick. Ich bin stark Sehbehindert und studiere Anglistik in Leipzig. Mein Lieblingsreiseziel ist Irland, wo ich bis vor Kurzem für ein Jahr studiert habe. Aber da ich am Liebsten unterwegs und auf der Suche nach neuen Reiseeindrücken, netten Menschen und interessanten Geschichten bin, reise ich überall hin, wenn sich die Gelegenheit bietet. Ich bevorzuge Aktivurlaube in der Natur und den Kontakt mit Einheimischen, ohne mein Gegenüber dabei wie eine extra für mich aufgestellte Attraktion zu behandeln. Bis jetzt habe ich hauptsächlich Konzertberichte geschrieben.

Um stressfreier und unabhängiger Reisen zu können, müssen Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen meist länger im Vorausplanen. Viele haben jedoch niemanden der sie begleitet, oder trauen sich nicht alleine aus ihrer gewohnten Umgebung. Außerdem ist die Informationsbeschaffung über passende Angebote oft schwierig und zeitaufwendig.

Ich interessiere mich für barrierefreie Ausflugsangebote da ich sie selbst nutze und andere Menschen mit körperlichen und / oder geistigen Einschränkungen ermutigen möchte, die Welt zu erkunden. Benachteiligungen und Ausgrenzungen entstehen oft nicht durch sogenannte „Handicaps“, sondern durch Vorurteile und Unsicherheiten der Mitmenschen.

Tourismusagenturen und Hotels haben die Anspruchsvolle Aufgabe Angebote zu gestalten, die der jeweiligen „Einschränkung“ gerecht werden, ohne diese zur einzigen Besonderheit eines Menschen zu machen. Gleichzeitig sollen sich möglichst viele Reisende von einem Angebot angesprochen fühlen. Die meisten Blinden beispielsweise empfinden ein rollstuhlgerechtes Zimmer eher als zusätzliche Barriere und ein*e Rollstuhlfahre*rin hat weniger von einem Audio Guide, wenn das zugehörige Gebäude keine Lifts oder Rampen hat. Diese Beispiele schließen nicht aus, dass es nicht doch eine*n Blinde*n gibt, der/die ein ebenerdiges Zimmer bevorzugt oder eine*n Rollstuhlfahrer*in die/der einen Audio Guide möchte. Meiner Meinung nach gibt es verschiedene Arten von Barrierefreiheit, die schwer zu verallgemeinern sind.

Um immer wieder Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten zufrieden sind, sind auch wir – die Reisenden – gefragt. Ohne Feedback und aktive Beteiligung kann es keine barrierefreien Reiseangebote geben.

In diesem Blog berichte ich unter anderem von meinen Reisen , stelle Angebote vor, die meiner Ansicht nach hauptsächlich für Blinde und Sehbehinderte barrierefrei sind und reflektiere gleichzeitig über Schwierigkeiten und Enttäuschungen, die mir auf dem Weg in eine barrierefreiere Gesellschaft begegnen.

Viel Spaß beim Lesen!

Tina  Franziska Paulick